Im August 2009 beginnt ein über drei Monate angelegtes Kuratorenstipendium, das auf die Erforschung neuer Präsentationsformate von medialer Kunst fokussiert ist und gleichzeitig die Entwicklung und Umsetzung eines diskursives Wochenendes vom 20.-21. November 2009 mit den eingeladenen Künstlerinnen/Projekten und Experten aus Wissenschaft und Technologie in Berlin im “general public”, in Zusammenarbeit mit DISK/ctm, beinhaltet.
Das Stipendium wurde 2009 vergeben an Doreen Mende.

Displays for Becoming Present
Eine Beschreibung des Research-Projektes liegt in englischer Sprache vor.

Doreen Mende ist Kuratorin und Autorin. Lebt in Berlin. Studium an der Hochschule für Musik und Theater in Leipzig (Diplom) und Gaststudium im Centre Music & Technology der Sibelius Akatemia in Helsinki. 2002 nahm sie am Ausbildungsprogramm der Documenta 11 teil und setzte ihr Studium fort am Institut Kunst im Kontext der Universität der Künste in Berlin. Sie hat Was Wäre Wenn .. #2 (JET, Berlin, 2005), Ear Appeal (Kunsthalle Exnergasse, Vienna, 2006), Not Wright But Wrong (JET, Berlin, 2007), Candida Höfer. Projects: Done (Museum Morsbroich, Leverkusen, 2009) kuratiert und im Zusammenhang dieser Projekte Essays verfasst und Publikationen herausgegeben. 2006-09 war sie Lehrbeauftragte im 2006 gegründeten Studiengang Ausstellungsdesign und kuratorische Praxis an der Hochschule für Gestaltung in Karlsruhe (HfG). Im Rahmen der Lehre realisierte sie Ausstellungsprojekte mit Armin Linke, Sony Computer Science Laboratories und mit Candida Höfer am ZKM Karlsruhe. Sie leitet die Redaktion DISPLAYER, die von der HfG als Publikationsreihe des Studiengangs herausgegeben wird. Mende ist Mit-Begründerin der Gruppe / des Projektraums General Public in Berlin. Derzeit arbeitet sie an einem PhD-Projekt in Curatorial/Knowledge am Goldsmiths College, University of London. www.artnews.org/doreenmende

lab_14